- Spiegel der Gesellschaft
Der Umgang mit Tieren – ob Haus-, Nutz-, Wild- oder Labortiere – spiegelt die Werte einer Gesellschaft wider. Doch oft fehlt es an Wissen über die Bedürfnisse von Heimtieren wie Hund, Kaninchen oder Wellensittich. Auch die Nutztierhaltung ist ein emotionales Thema, das eng mit Ernährung, Landwirtschaft und Arbeitsplätzen im ländlichen Raum verknüpft ist. Fragen wie „Haben Hühner genug Platz? Dürfen Kälber bei ihren Müttern bleiben? Wie wirkt sich die Haltung von Schweinen auf Vollspaltenböden auf ihr Wohlbefinden aus?“ sind gesellschaftlich hochrelevant.
Auch Wildtiere begegnen uns im Alltag häufiger, als wir denken – und doch kursieren viele Mythen über sie. Wie verhalten sich Fuchs und Igel in der Stadt? Warum sind Fledermäuse für unser Ökosystem so wichtig? Es ist erstaunlich, wie viel wir von unseren tierischen Nachbarn lernen können.
Mein Ziel ist es, Wissen über Tiere fundiert, spannend und interaktiv zu vermitteln – mit dem Fokus auf Respekt und Empathie. Jedes Lebewesen verdient ein Leben ohne Leiden und Schmerzen. Das österreichische Tierschutzgesetz gibt dazu klare Rahmenbedingungen vor, doch oft fehlt es an praxisnaher Aufklärung.
In meinen Workshops – die ich für den Verein Tierschutz macht Schule durchführe – arbeite ich mit Schulklassen zu verschiedenen Tierschutzthemen. Mithilfe der Tierprofi-Hefte und interaktiven Methoden ermutige ich Kinder und Jugendliche, sich mit den Bedürfnissen von Tieren auseinanderzusetzen. Denn Tierschutzbildung bedeutet für mich, den respektvollen Umgang mit allen Lebewesen zu fördern. Wenn wir erkennen, dass jedes Leben wertvoll ist, führt das zu einem harmonischen Miteinander – und damit zu einer besseren Zukunft für Mensch und Tier.
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